|
Während meiner langjährigen tierärztlichen Tätigkeit wurde ich immer wieder mit der Unzulänglichkeit schulmedizinischer Behandlungsmethoden konfrontiert, nicht nur bei den Tierpatienten, sondern auch am eigenen Leib. 1979 habe ich einen Bandscheibenvorfall erlitten, gefolgt von unerträglichen Schmerzen und später dann Lähmungserscheinungen im linken Bein. Mit meinen 32 Jahren ging ich bereits am Stock. Alle schulmedizinischen Behandlungen (Cortison, Schmerzmittel, etc.) blieben erfolglos. Durch einen tschechischen Arzt, der in Russland und China in alternativen Heilmethoden (Chiropraktik, Akupunktur, Akupressur, Elektrotherapie und Schmerztherapie) ausgebildet worden war, konnten meine Beschwerden vollständig geheilt werden.
Dies war nur einer von vielen Gründen, warum ich schon vor 30 Jahren begann, mich mit alternativen Verfahren zu befassen, sie anzuwenden und nach jahrelanger praktischer Erfahrung auch weiter zu entwickeln. Selbstverständlich wende ich auch weiterhin die unverzichtbaren schulmedizinischen Fertigkeiten wie Operationen, Wundversorgung, Zahnpflege etc. in meiner Tierarztpraxis an.
Die Naturheilverfahren, welche ich als Tierarzt anwendete, hatten bei den Tierbesitzern solchen Anklang gefunden, dass viele sich auch selbst von mir behandeln lassen wollten. Das war dann auch ein Grund dafür, dass ich Heilpraktiker wurde. Durch Weiterbildung bin ich nun auch Chiropraktiker. So betreibe ich jetzt eine "Gemischtpraxis" für Mensch und Tier.
|